KDFB

Juli 2017

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Wer war Maria von Magdala?

Linolschnitt: Claudia Nietsch-Ochs

Maria Magdalena – Maria aus Magdala – ist neben Maria, der Mutter Jesu, die wohl bedeutendste Frau des Neuen Testaments. Magdala war ein Zentrum der Fischerei am Nordwestufer des Sees Genesaret, 30 Kilometer von Nazaret, wo Jesus aufwuchs, und nur acht Kilometer von Kafarnaum entfernt, der Stadt, in der Jesus gerne weilte, vermutlich sogar eine Zeit lang lebte.

Seit 2016 ist Maria von Magdala in der römisch-katholischen Kirche liturgisch den Aposteln gleichgestellt; ihr gebotener Gedenktag am 22. Juli wurde als Fest eingestuft.

 

Sich finden lassen
(zu Joh 20,1–2.11–18)

 

Im Dunkel der Trauer

bricht sie auf:

Maria von Magdala,

berufen, Zeugin zu sein.

 

Dreimal spricht das Evangelium

von ihren Tränen,

von der Tiefe des Schmerzes,

den sie durchleidet.

 

Ihre Tränen stehen für die

lösende, erlösende Kraft,

die sie nun wiederfindet,

von der sie gefunden wird:

 

Maria!“ – „Rabbuni!

 

Ohne den Gang zum Grab,

ohne die Suche nach dem Toten,

ohne die Tränen der Trauer

keine Begegnung mit IHM!

 

Sich auf der Suche nach dem Toten

vom Lebendigen finden lassen:

das ist die Botschaft

der Maria von Magdala.

Dorothee Sandherr-Klemp

Foto: KDFB

Dorothee Sandherr-Klemp

Geistliche Beirätin des KDFB-Bundesverbandes