Ökumenischer Frauenkreuzweg in Stuttgart an Karfreitag: Hingeschaut
von links: Karen Schade (Horn) / Magdalena Knöller / Claudia Schmidt, Geistliche Beirätin KDFB und Karin Pöhler, Landesfrauenpfarrerin EFW (Liturgie)
250 Frauen – und einige Männer – machen sich gemeinsam auf den Weg. Ein Weg, der unter die Haut geht. Ein Weg, der hinschaut, wo oft weggesehen wird.
An konkreten Orten der Innenstadt wird das Leid spürbar:
Beim Kinderwunschzentrum, wo Lebenswege unerwartet zerbrechen.
Am Neuen Schloss, wo Unsichtbarkeit und Anfeindungen von Frauen in der Politik greifbar werden.
Vor einem Handyshop, der an das Leid von Frauen und Kindern im Kongo erinnert, die für unseren Alltag seltene Erden abbauen.
Zeugnisse, die berühren. Momente, die bleiben.
Karfreitag ist nicht nur Erinnerung – sondern Realität.
Und doch: Auf dem Weg Richtung Ostern teilen die Teilnehmenden Brot und Wasser. Ein Zeichen der Hoffnung. Ein Zeichen von Gemeinschaft.
