Hand in Hand
Da gehen Zwei
und halten sich ganz fest:
die Mutter behütend,
das Kind geborgen.
So findet es seinen Weg
und kann nicht verloren gehen.
Ach wäre es doch so
in unserem Leben,
denke ich:
immer wenn wir aufbrechen,
wenn wir den Weg nicht wissen,
wenn wir einsam sind.
Dass da Eine ist,
die uns führt und leitet
und beschützt.
Es ist so,
denke ich überrascht:
Gott und wir,
Hand in Hand.
Gott mütterlich begleitend,
wir geborgen.
Heute und morgen
und immer.
So möchte auch ich
von Zeit zu Zeit
anderen Weggefährtin sein,
denke ich:
behutsam, achtsam,
stützend und haltend,
Hand in Hand.
Claudia Schmidt
Geistliche Beirätin
Diöesanverband Rottenburg-Stuttgart
